15. August 2019
BSI und Microsoft warnen vor kritischen Windows-Schwachstellen
Das Bonner Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und Microsoft warnen vor kritischen Windows-Schwachstellen.
 
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und der Software-Hersteller Microsoft informieren derzeit über Schwachstellen in den Remote-Desktop-Services (RDS) von Microsoft für das Betriebssystem Windows. Microsoft hat entsprechende Aktualisierungen (Patches) bereitgestellt.

Diese Schwachstellen namens DejaBlue könnten Kriminelle nutzen, um Schadprogramme auf den Rechnern zu installieren. Solche Schwachstellen sind "wurmfähig", was bedeutet, dass sie sich ohne Benutzerinteraktion dann auf weitere Computer ausbreiten und erhebliche Schäden anrichten können. Sowohl ältere Windows-Systeme als auch die neueste Version Windows 10 sind von den schwerwiegenden Sicherheitslücken betroffen.

Das BSI schätzt diese Schwachstellen als äußerst kritisch ein und ruft Unternehmen genauso wie Bürgerinnen und Bürger auf, die verfügbaren Windows-Updates einzuspielen. Wie Sie Ihre Microsoft-Programme auf den neuesten Stand updaten , zeigt Ihnen unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung für Windows 7, Windows 8.1 oder für Windows 10.